Blätter
Im Frühling Knospen treiben, von alters her im Licht. Zeit, sich in die Welt zu weiten, immer weiter strebt die Sicht. Im Sommer warme Winde rauschen, durch der Blattwerk grünes Kleid. Ist gut, an manchem Tag zu lauschen, gewagte Wege werden weit. Im Herbst fällt Buntes gleich den Federn, Blicke fallen friedvoll mit. Lang gewährt vom Leben, Zetern, störet deinen weisen Tritt. Im Winter lieget dann zu Boden, verfärbtes Antlitz knitternd braun. Riecht vermodert gleich den Toten, wird zur Erde, wird zum Baum.
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