Höhentäler

Warme Winde wehen weiche Wellen ins Blatt.
Sanftes Säuseln sachte sagenhaft Tiefe hat.
Tanzende Tiere tragen tausendfach Leben hinaus.
Blinzelnde Blicke bald badend im Sonnenhaus.

Und ich darf‘s erleben in gebanntem Sein,
schreitend talwärts, täfelnder Schein.
Die Seele weit offen am rechten Ort,
fließende Anmut getragen hinfort.

Am Fuße erlangter Sehnsüchte dann,
der Höhen entschwebt, im Tale der Klang,
des Lebens wahrhaftiger Stimmenchor,
ganz für mich – ins Herz, ins Ohr.

symbol
© Holger Rudolph 2008